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DM 2008 Südpark/Spandau - Berlin "Miniaturgolf ist doch ein Kinderspiel" oder
"Ja, das habe ich als Kind gespielt"
So hat sich diese Sportart in den Köpfen vieler Leute eingeprägt. Zu unrecht, wie man ganz schnell feststellt, wenn man sich mal "ernsthaft" mit diesem Sport beschäftigt. Wer nämlich beim Miniaturgolf erfolgreich sein möchte braucht Konzentrationsvermögen, Körperbeherrschung, Ausdauer und das nötige physikalische Verständnis für die verschiedenen Schlagtechniken, den unzähligen Bällen und natürlich den Bahnen. Sicherlich hat jeder schonmal einen Miniaturgolfer gesehen, der mit einem Koffer voller Bälle über den Platz lief und ein As nach dem anderen spielte, während man auf dem eigenen Spielrundenzettel die 1er fast vergeblich suchte. Auf dieser Seite werde ich dem interessierten Leser unseren Sport näher bringen und den einen oder anderen vielleicht sogar dafür begeisten.

Kinderspiel ... JA oder NEIN? ... JAIN!

Volle Deckung!!! Ab welchem Kindesalter Miniaturgolf geeignet ist, hängt direkt vom jeweiligen Kind ab. Fakt ist, dass man mit einem 2 Jahre alten Kleinkind völlig fehl am Platz ist und sich sowohl das Geld, als auch den evtl. Ärger sparen kann. Außerdem sind kleine Kinder kraftmäßig noch gar nicht in der Lage die Bahnen vernünftig zu spielen, so das sich nach kurzer Zeit spielfrust einstellt. Wildes und planloses herumgeschubse und herumgekratze mit dem Schläger auf den Bahnen ist meistens die Folge und alles andere als gern gesehen, da sich das Spielmaterial dadurch überdurchschnittlich schnell abnutzt und die Bahnenoberflächen beschädigt werden. Kurz gesagt, das Kind muss reif genug sein, um sich für ca. eine Stunde auf ein vernünftiges Spiel konzentrieren zu können. Die Erfahrung zeigt, dass das bei Kindern unter 8-10 Jahren selten der Fall ist.
Für das erste Spiel empfehle ich nur zu zweit eine Runde zu spielen (Dauer ca. 1 Std.) und sich vorher über die Spielregeln zu informieren. Dadurch werden von vornherein unklare Situationen vermieden und die Anlage geschont. Die meisten Anlagenbetreiber helfen gerne bei Regelfragen und haben nebenbei sogar den einen oder anderen Trick auf Lager.